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7 wichtige Elemente für ein von Montessori inspiriertes Kinderzimmer

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„Das Kind hat eine andere Beziehung zu seiner Umgebung als wir … das Kind nimmt die Umgebung in sich auf. Es erinnert sich nur an die Dinge, die es sieht; sie werden Teil seiner Seele.“ – Maria Montessori

Ein durch Montessori inspiriertes Kinderzimmer sollte einfach, praktisch und ästhetisch beruhigend sein. Dein Baby wird den Raum, den du gestaltet hast, irgendwann bewusst wahrnehmen, und wenn es so weit ist, wird dieser ihm ein Gefühl der Vertrautheit und Geborgenheit geben.

Ein zentrales Ziel der Montessori-Philosophie ist Selbstständigkeit. Wenn dein Baby mobil wird, musst du sicherstellen, dass Steckdosen und Ecken abgedeckt sind und dass nichts leicht umstürzen kann. Überlege, große Möbelstücke wie Kommoden und Bücherregale an der Wand zu fixieren. Eine sichere Umgebung ist eine grundlegende Voraussetzung. Andere Aspekte des Kinderzimmers lassen mehr kreativen Spielraum. Hier kannst du dich von deinem Erziehungsstil und den Bedürfnissen deines Babys leiten lassen. Jede Familie ist einzigartig und du weißt am besten, was in euer Kinderzimmer passt. Nimm diese Sachen und lass alles andere weg. ❤️

Du möchtest ein durch Montessori inspiriertes Kinderzimmer schaffen? Hier stellen wir dir die zentralen Elemente vor:

Ein Bodenbett

Dein Baby zum Schlafen auf eine Matratze auf dem Boden zu legen, geht vielleicht erst einmal gegen deine Intuition. Aber auf einem Bodenbett kann dein Kind seine Umgebung ungehindert von Gitterstäben betrachten. Ein Bett auf Bodenebene vermittelt deinem Baby zudem ein Gefühl für die Grenzen eines sicheren Bereichs. (Manche Eltern legen auch einen Teppich oder Kissen um das Bodenbett, um dies zu unterstützen.)

Ein Bodenbett fördert zudem die wachsende Selbstständigkeit deines Babys. Wenn es älter wird, hat dein Baby damit die Freiheit, schlafen zu gehen, wenn es müde ist, und aufzustehen, wenn es wach ist. So lernt es, auf die Schlafsignale seines Körpers zu achten.

Niedrige Regale

Im Foto: Spielsachen aus das Denker-Set

Schon bevor es mobil wird, erfasst dein Baby seine Umgebung mit seinen Augen. Wenn es älter wird und sich auf Erkundungstouren begeben kann, geben ein paar wenige, bedacht ausgesuchte Spielsachen und Bücher auf niedrigen Regalen deinem Baby die Möglichkeit, das auszuwählen, woran es Interesse hat, ohne überwältigt zu werden. Die Montessori Spielregal wurde dafür entwickelt, dies einfacher für dich und ansprechender für dein Baby zu machen. Mache auch sonst die Perspektive deines Babys zum leitenden Kriterium und hänge Fotos und Bilder dort auf, wo dein Baby sie gut sehen kann.

Topponcino

Dieses einfache Montessori-Kissen gibt deinem Baby in den ersten Monaten seines Lebens eine emotionale und körperliche Unterstützung. Es lässt sich leicht transportieren und behält seinen Geruch, seine Textur und seine Temperatur. Topponcinos bieten Kontinuität und stützen den Kopf, wenn dein Baby von einer Person an eine andere weitergereicht wird. Und wenn du zuerst selbst mit dem Topponcino schläfst, wird dein Baby überall von deinem Geruch umgeben sein. ❤️

Ein Mobile

Im Foto: Spiralmobile aus das Beobachter-Set

Babys lernen bereits mit vier Wochen ihre Augenbewegungen zu kontrollieren. Daher ist ein Mobile ein perfektes erstes Spielzeug. Mobiles unterstützen das Verfolgen von Bewegungen mit den Augen, die visuelle Unterscheidungsfähigkeit und die Konzentration. Außerdem werden die Augen- und Nackenmuskeln trainiert, wenn dein Baby den Bewegungen folgt, sowie die Arm- und Rumpfmuskeln, wenn es irgendwann beginnt, nach dem Mobile zu greifen. Verwende Mobiles im Bewegungsbereich. Das Bett deines Babys sollte für Ruhe und Schlaf reserviert bleiben.

Wenn dein Baby älter wird, lernt es, dem Mobile mit den Augen zu folgen und sich dabei gleichzeitig mit dem Körper darauf zuzubewegen. Dabei koordiniert es seine Bewegungen. Bei Mobiles zeigen sich oft die ersten Anzeichen für diese Art von kombinierter kognitiver und grobmotorischer Entwicklung; sie legen die Grundlagen dafür, auf ein Ziel hin zu arbeiten.

Natürliche Materialien

Wickel

Die Weichheit von Baumwolle, die Wärme von Wolle und die Textur von Holz tragen alle zu einer Umgebung bei, die reich an sensorischen Impulsen ist. Natürliche Materialien bieten greifbare Informationen über die Welt. Dies gilt besonders, wenn sie in Kombinationen eingesetzt werden, wie das Gewicht eines Steins gegen das von Filz oder die Temperatur von Metall im Vergleich zu der von Holz. Natürliche Materialien, die gut gepflegt werden, sind unbedenklicher, wenn dein Baby sie berührt oder in den Mund steckt. Die Gestaltung eines Kinderzimmers mit Wolle, Holz und Baumwolle kann zudem die Gefühlsregulation unterstützen, was zu einem Gefühl der Ruhe beiträgt. Mit einfachen, natürlichen Spielsachen lernt dein Baby Ursache und Wirkung kennen: Wenn man mit einem Holzklotz auf den Boden haut, macht dies ein Geräusch, wenn man einen Filzball fallen lässt, ist deutlich weniger zu bis nichts zu hören.

Spiegel

In vielen Montessori-inspirierten Kinderzimmern gibt es einen eigenen Bereich für Bewegung und Spiel. Ein Spiegel eignet sich sehr gut als zentrales Element. Dein Baby kann sein Spiegelbild ansehen und seine Umgebung aus unterschiedlichen Winkeln betrachten. Wenn es älter wird, kann es Bewegungen seines Körpers beobachten und Verbindungen zwischen dem, was es fühlt und was es sieht, herstellen. Achte darauf, dass der Spiegel aus Kunststoff besteht und sicher an der Wand befestigt ist. ❤️

Das Lovevery Play Gym

Im Foto: Das Play Gym

Das Lovevery Play Gym ist ein Spielbogen, der von Expert*innen dafür entwickelt wurde, die kognitiven, grob- und feinmotorischen und sensorischen Fähigkeiten deines Babys zu fördern. Es ist ein portabler Bewegungsbereich, den du überall hin mitnehmen kannst. Jede der fünf Zonen unterstützt die Entwicklung einer anderen Fähigkeit. Die kontrastreichen Schwarz-Weiß-Karten im Bereich „Fokussieren Lernen“ stimulieren zum Beispiel die visuellen Fähigkeiten und stärken die Verbindungen zwischen Augen und Gehirn. Oder lege dein Baby auf dem Rücken in die Geräusche-Zone und hänge den Klopfring über ihm auf. Die Geräusche, die der Ring und die Matte machen, wenn dein Baby strampelt und sich bewegt, legen die Grundlagen für den Aufbau des Konzepts von Ursache und Wirkung.

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Posted in: 0 - 12 Wochen, 3 - 4 Monate, 5 - 6 Monate, Sozial-emotional, Montessori, Selbstständigkeit, Spielaufbau zu Hause, Kindesentwicklung

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