34 - 36 Monate

Ein kindgerechtes Montessori-Badezimmer @our.montessori.journey

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Ein Badezimmer, das nach den Prinzipien von Montessori eingerichtet ist, kann deinem Kind dabei helfen, mehrere lebenspraktische Fähigkeiten zu erlernen, wie z. B. Händewaschen, Zähneputzen, auf die Toilette gehen, Haare waschen und Körperpflege.

In diesem Alter sehnt sich dein Zweijähriges nach Unabhängigkeit und liebt es, sich an alltäglichen Aufgaben zu beteiligen. Indem du die Umgebung deines Kindes mit leicht zugänglichen Materialien vorbereitest, befähigst du es, Dinge selbst zu tun – das stärkt das Selbstvertrauen, erhöht das Selbstwertgefühl und gibt deinem Kind das Gefühl, etwas erreicht zu haben.

Nach Montessori gestaltete Räume sind minimalistisch eingerichtet, ohne überflüssigen Krimskrams, ordentlich und schön. Um dein Badezimmer nach den Montessori-Prinzipien einzurichten, musst du nicht gleich alles kaufen, was hier erwähnt wird. Stattdessen solltest du die Bedürfnisse deines Kindes berücksichtigen und mit einer bescheidenen Umgestaltung dessen beginnen, was du bereits hast.

Hier einige Beispiele für die Badezimmer-Gestaltung nach der Art von Montessori zur Förderung der Selbstständigkeit deines Kindes:

Der Waschtisch

Young child washing their hands in a bathroom sink

Stabiler Kinderhocker: Ein stabiler, zweistufiger Kinderhocker ermöglicht es deinem Kind, das Waschbecken und alle auf dem Waschtisch stehenden Dinge zu erreichen. Mit dem Tritthocker kann es auch das Licht an- und ausschalten, was in diesem Alter besonders spannend ist.

Routinekarten: Eltern von Zweijährigen wissen, wie schnell die Abendroutine entgleisen kann. Routinekarten können deinem Kind helfen, Aufgaben wie Zähneputzen und den Gang zur Toilette von sich aus zu initiieren und es bei Ablenkung auf dem richtigen Weg zu halten.

Händewaschen: Schneide ein Stück Seife in zwei Hälften oder wähle einen Schaumseifenspender, der für dein Kind leicht zu bedienen ist. Seifenspender mit Seifenschaum machen Spaß und bieten eine tolle, sensorische Erfahrung. Man sollte immer einen Waschlappen oder ein kleines Handtuch in Reichweite haben, um die Hände zu trocknen und Spritzer aufzuwischen.

Hier sind ein paar weitere Tipps zur Förderung des selbstständigen Händewaschens.

Zähne putzen und Haare bürsten: Lege die Zahnpasta und die Zahnbürste deines Kindes entweder auf den Waschtisch oder in eine Schublade, die dein Kind problemlos erreichen kann. Putzt es sich nicht gerne die Zähne, biete zwei verschiedene Zahnpastasorten zur Auswahl an. Die Auswahl kann dein Kind zum Zähneputzen ermutigen. Ein kleiner Becher ist hilfreich, um den Mund auszuspülen oder einen letzten Schluck Wasser vor dem Schlafengehen zu trinken. Gib deinem Kind eine kindgerechte Haarbürste oder einen Kamm und beschränke die Anzahl der Haaraccessoires.

Timer: Dein Kind ist vielleicht noch zu jung, um wirklich zu verstehen, wie das Konzept von ‘Zeit’ funktioniert, aber du kannst das Konzept dennoch einführen. Stelle einen visuellen Timer für fünf Minuten ein und sage: „In fünf Minuten piept der Timer und dann steigst du aus dem Bad, damit ich dich abtrocknen kann.“

Aufbewahrung:Wenn du Waschlappen und Handtücher in einer Schublade oder einem Korb unter dem Waschbecken aufbewahrst, kann sich dein Kind das zusammensuchen, was es für das Baden oder das Waschen des Gesichts braucht. Gib deinem Kind ein gewisses Gefühl des Stolzes und der Verantwortung für die eigene Routine, indem du es zur Mithilfe beim Waschen, Falten und Verstauen dieser Dinge einlädst.

Hier ein paar weitere Tipps, wie du dein Kind beim Wäschewaschen mit einbeziehen kannst.

Die Toilette

Potty seat and a basket of books next to a bathtub in a bathroom

Töpfchen/Toilette: Um die Unabhängigkeit beim Gang auf die Toilette oder das Töpfchen zu fördern, solltest du deinem Kind einen Töpfchensitz mit einem Tritthocker oder einen Töpfchensessel zur Verfügung stellen. Das Toilettenpapier sollte in Reichweite sein und du solltest deinem Kind zeigen, wie man es langsam mit den Händen abrollt und dann abreißt, damit es deinen Bewegungen folgen kann.

Korb: Verstaue Bücher und Feuchttücher in einem Korb. Wenn dein Kind noch dabei ist zu lernen, wie man aufs Töpfchen geht, lege Unterwäsche und Kleidung zum Wechseln hinein.

Spiegel: Bringe einen kindersicheren Spiegel aus Acryl-Kunststoff auf Höhe deines Kindes an, um die Körperwahrnehmung zu fördern und es beim Anziehen zu unterstützen.

Das Badezimmer

Young child putting towels away in a drawer in a bathroom

Körperpflege: Kleine Fläschchen in Reisegröße für Shampoo und Waschlotion sind perfekt für kleine Hände. Gib immer nur so viel hinein, wie dein Kind gerade braucht. Auch ein Stück Seife eignet sich gut.

Spielzeug:Genau wie in einem Montessori-Spielzimmer solltest du die Anzahl der Badespielsachen begrenzen und sie regelmäßig austauschen, damit dein Kind interessiert bleibt. Mit dem Messlabor kannst du dein Kind spielerisch das Ausgießen und Umfüllen von Wasser üben lassen. Die Kanne mit Hilfsrille ist auch ein ideales Werkzeug zum Haare ausspülen.

Handtuchhaken auf Kinderhöhe: Bringe einen niedrigen Haken an, damit dein Kind weiß, wo es sein Handtuch aufhängen muss, wenn es mit dem Baden fertig ist.

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Autor

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Our Montessori Journey

Ashley is a stay-at-home momma of two girls. She and her husband discovered Montessori through Instagram a couple of years ago after their first daughter was born and fell in love with the philosophy. They started their Montessori blog and Instagram (@our.montessori.journey) in hopes of inspiring others.

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Veröffentlicht in 34 - 36 Monate, Montessori, Selbstständigkeit, Spielaufbau zu Hause, Gastautoren, Kindesentwicklung

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