16 - 18 Monate

Weinen ist in Ordnung – Wie wir unseren Kindern beibringen, dass sie sich traurig fühlen dürfen

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Wir haben es alle schon mal mitgemacht: das Kind schluchzt, weil seine Erdbeeren in einer Schüssel, anstatt auf einem Teller serviert werden oder ihr spielt im Park und es fängt an, über einen klitzekleinen Kratzer zu weinen. Es ist ganz natürlich zu antworten, indem du sagst: “Nicht Weinen – alles ist in Ordnung.”

Es ist eine Tatsache des Lebens: Babys und Kleinkinder weinen. Die Gründe warum sie weinen, ändern sich mit zunehmendem Alter, ebenso wie unsere Reaktionen. Wir neigen dazu, das bei Säuglingen eher zu tolerieren (obwohl ein krankes Baby die Geduld eines jeden auf die Probe stellen kann), da wir wissen, dass Weinen eine der einzigen Kommunikationsmöglichkeiten ist.

Sobald Kinder anfangen zu laufen, zu sprechen, zuzuhören und einfachen Anweisungen zu folgen, akzeptieren viele Erwachsene das Weinen meist weniger. Eltern möchten ihre Kinder natürlich auf die Welt außerhalb ihres Zuhauses vorbereiten und manchmal reagieren wir so, als ob das Zeigen negativer Gefühle ein Zeichen von Schwäche ist.

Weinen kann eine Möglichkeit seinstarke Emotionen zu verarbeiten. Kleinkinder weinen natürlich, wenn sie traurig sind, aber sie können auch weinen, wenn sie auf etwas Neues, Verwirrendes, Unerwartetes oder Schwieriges stoßen.

Wie du deinem kind beim verarbeiten von schwierigen gefühlen helfen kannst, ohne ihm zu sagen, mit dem weinen aufzuhören:

Anerkennen und sich einfühlen

Ein einfacher Schritt besteht darin einfach zu sagen: “Ich kann sehen, dass du traurig bist” oder “Ich kann verstehen, warum es für dich frustrierend ist.” Dies kann helfen und zeigt, dass du mitlebst. In diesem Alter weint dein Kind aus einem bestimmten Grund, auch wenn du nicht immer verstehst, weshalb.

Wahrnemen

Achte darauf wie du dich fühlst, wenn dein Kind anfängt zu weinen. Wir könnten unseren Kindern sagen, dass sie aufhören sollen, weil wirfrustriert sind oder keine Zeit und Geduld mehr haben. Das Beobachten unserer eigenen Reaktionen kann eine lehrreiche Konfrontation sein, um unser eigenes Einfühlungsvermögen zu schulen und zu stärken.

Zuhören

Woman holding a toddler's hand while looking at them.

Es kann schwierig sein die Geduld zu finden, deinem Kind zuzuhören, um in einem schwierigen Moment mit ihm zu kommunizieren. Doch selbst mit einem begrenzten Wortschatz möchte es dir von seinen Gefühlen erzählen. Einige davon können sich in Form von Wörtern äußern, andere aus der Körpersprache und anderen Hinweisen.

Redet später noch einmal darüber

Dein Kind kann sich jeden Tag an immer mehr erinnern. Redet einen Tag nach der schwierigen Situation noch einmal darüber, wenn dein Kind wieder ruhiger ist: “Kannst du dich noch daran erinnern, dass du gestern so traurig warst?”

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Posted in: 16 - 18 Monate, Kommunikation, Sozial-emotional, Kindesentwicklung

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